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In unserem Leitbild haben wir formuliert, dass die Stärken und Kompetenzen aller gefordert und gefördert werden. Dies gilt nicht nur für die Kinder, sondern auch für das Kollegium. Das spiegelt sich zum Einen in dem vielfältigen Angebot an Arbeitsgemeinschaften, in denen die KollegInnen mit großem Engagement Kenntnisse und Fertigkeiten einbringen, die sie neben ihrer beruflichen Qualifikation besitzen, und den Aktivitäten anlässlich von Festen und Veranstaltungen (Sportturniere, Schulfest, Projekttage, Weihnachtssingen, feierliche Begrüßung und Verabschiedung unserer Schüler...).

Zusätzlich zum Regelunterricht setzen wir Schwerpunkte.

Unser Ziel ist, dass die SchülerInnen in diesen Bereichen größere Lernerfolge erzielen können.

Das heißt im Schuljahr 2010 / 2011:

In allen Klassenstufen werden die Kinder zu eigenverantwortlichem Lernen (EVA) angeleitet. Dies ist ein langer Prozess und bedarf der kontinuierlichen Übung.
Drei Bausteine kennzeichnen das Projekt: Methodentraining – Kommunikationstraining – Teamtraining. Die Methoden helfen den Kindern zu einem guten Lernerfolg zu kommen.
Bis zu den Herbstferien werden in allen Klassen während der so genannten Sockeltrainingstage die entsprechenden Techniken vorgestellt und geübt, um sie für alle SchülerInnen und LehrerInnen zu einem vertrauten Handwerkszeug zu machen.

Die Bausteine sind in folgender Weise den Klassenstufen zugeordnet:

in der Schulanfangsphase: Kommunikationstraining
3. Klasse: Teamtraining
4. Klasse: Methodentraining
5. Klasse: Teamtraining
6. Klasse: Methodentraining / Kommunikationstraining

Im Fach „Naturwissenschaften“ binden wir auch außerschulische Experten ein, um den Kindern mehr Gelegenheit zum Experimentieren zu geben.

In der vierten Klasse wird nun schon im fünften Jahr der Sachkundeunterricht geteilt.
In dieser Zeit macht jedes Kind den Computerführerschein und wird in die Arbeit am Computer eingeführt.

wandbildprojekt
computerarbeit

Für lese- und rechtschreibschwache Kinder der dritten und vierten Klasse ist ein Förderkurs eingerichtet.

Der Sprachförderunterricht im Bereich Deutsch als Zweitsprache wird in Klassenstufe drei als Band vor dem Regelunterricht erteilt. Die Klassen der Schulanfangsphase haben DaZ im Anschluss an den Regelunterricht.

Schüler der Schulanfangsphase, die noch Unterstützung benötigen, um sich im Schultag zu orientieren, finden in der Lerninsel ein Angebot, dass ihnen die Eingliederung in den Schulalltag erleichtert.

Diese Art der Organisation erfordert enge Absprachen. Das Kollegium befindet sich in einen ständigen Austausch und ist bestrebt, die Wirkung dieser Maßnahmen zu prüfen und zu optimieren.

lerninsel auf der domäne dahlem

Ein wichtiger Schwerpunkt unserer Arbeit ist die Auseinandersetzung mit dem sozialen Lernen.

Regeln und Erziehungsvereinbarungen werden formuliert und solange überarbeitet, bis das Ziel einer einheitlichen Handhabung von allen erreichbar ist. Wir haben Schulregeln formuliert. Diese werden zu Beginn jeden Schuljahres in den Klassen erneut besprochen und von allen Erziehenden eingefordert.

Seit dem Schuljahr 2004/2005 werden Fünft- und Sechstklässler zu Konfliktlotsen ausgebildet. Sie helfen ihren Mitschülern in Konfliktfällen, in einem Gespräch Vereinbarungen zur Wiedergutmachung zu treffen.

In den Klassen werden Unterrichtseinheiten zum „Sozialen Lernen“ durchgeführt. In den sechsten Klassen wird ein Vormittag zur Gewaltprävention von der Polizei durchgeführt.

Des Weiteren übertragen wir den Kindern an vielen Stellen Verantwortung: Neben der Übernahme von Ämtern in den Klassen, versehen die Schüler der vierten Klassen einen Hofdienst, die der fünften Klassen betreuen das Spielehaus und organisieren den Spielgeräteverleih während der Hofpausen, die Schülerinnen der sechsten Klassen unterstützen ihre Mitschüler als Pausenlotsen. Eine große Zahl von Schülerinnen und Schülern lassen sich zu Schülerlotsen ausbilden.

Die Die Kolleginnen und Kollegen arbeiten kontinuierlich am Thema und bringt fortlaufend Anregungen in schulischen Konferenzen und Gremien ein.

spielehaus

In Zusammenarbeit mit dem Jugendamt wurde eine Jungengruppe für Jungen der zweiten bis vierten Klassen eingerichtet, deren Ziel die Stärkung der Sozialkompetenz ist. Sie findet einmal wöchentlich im Anschluss an den Unterricht statt.

Lesepaten – gefördert durch das Netzwerk Bildung des VBKI- unterstützen unsere Arbeit.

Ein Übungsleiter der Turngemeinde in Berlin bietet eine Arbeitsgemeinschaft Caporeia an.

In Zusammenarbeit mit der Freien Universität Berlin wird im Schuljahr 2010 /11 das Mentorenprojekt „Nigthingale“ durchgeführt. Hier treffen sich Studierende für den Zeitraum von zehn Monaten mit Kindern unserer Schule und unternehmen einmal wöchentlich etwas mit ihnen am Nachmittag.

In Zusammenarbeit mit der Volkshochschule werden Elternsprachkurse angeboten.

Im Rahmen des Programms Jugendsozialarbeit an Berliner Schulen ist eine Sozialarbeiterstelle eingerichtet worden. Die Mitarbeiterinnen gestalten ein vielfältiges Unterstützungsangebot fürEltern, LehrerInnen und SchülerInnen.

In Zusammenarbeit mit dem Kooperationspartner Nachbarschaftshaus Urbanstraße wurde eine Lernwerkstatt eingerichtet.

Alle diese Aktivitäten zeigen die Bereitschaft des Kollegiums sich offen und aktiv mit den unterschiedlichen Bedürftigkeiten unserer SchülerInnen auseinander zu setzen und die Bürgermeister – Herz – Grundschule als einen lebendigen und vielseitigen Ort des Lernens zu gestalten.

Dabei freuen wir uns auch sehr über die engagierte Mitarbeit von Eltern.

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