Das Gelände des alten Gasometers/Fichtebunkers zwischen Fichtestraße und Sportplatz (Körtestrasse) ist 2006 ohne Wissen der Anwohner an private Investoren verkauft worden und wird nun bebaut - auch auf dem Bunker selbst sollen 13 Eigentumswohnungen entstehen.
Mit der Konstruktion "Kalkulatorischer Kosten" denkmalgeschützter Gebäude werden die Bezirke zur Privatisierung gedrängt. Unter den Folgen dieser Politik leiden auch die Schulen. Bürgerbeteiligung oder nur umfassende Information wird dabei systematisch vermieden.
Anwohner und der Verein Berliner Fußballamateure sind empört über dieses Vorgehen und fürchten weitreichende Folgen, z.B.:
- Die Verdrängung zahlreicher alteingesessener Leute durch steigende Mieten
-
Den Verlust des Sportplatzes wegen Lärmbelästigungsklagen der neuen Nachbarn
- Den Verlust des Fichtebunkers als einmaliges Baudenkmal in Berlin
- Den Verlust eines kleine Biotops mit vielen alten Bäumen, Vögeln und Fledermäusen
Im Oktober wurde unter enormer Lärm- und Staubentwicklung mit Abrissarbeiten auf dem Bunker begonnen. Nur durch die Hartnäckigkeit einzelner Anwohner konnte ein Minimum an Schutzmaßnahmen und Arbeitszeitbegrenzung durchgesetzt werden.
Mehr Information:
|